• Dr. Detlef Weber

Einblick in mein Manuskript "Business Transformation" zum Buch - Veröffentlichung im Oktober 2022

Aktualisiert: 21. Sept.




Dies sind Auszüge aus den Schlussfolgerungen aus meinem Manuskript „Business Transformation in Operations and Process Management“ zum Buch, welches im Oktober erscheinen wird.


„Nach der Transformation ist vor der Transformation“!


In meinem Teil des Buches (es sind insgesamt 12 Autoren) schildere ich reale Beispiele aus der Vergangenheit, die sich nach weniger als 10 Jahren nach der erfolgreich durchlaufenen Transformation mit der nächsten konfrontiert sehen.

Nicht das Durchführen und erfolgreiche Abschließen einer Transformation ist entscheidend; nicht das Erreichen der Ziellinie (wo liegt sie überhaupt?) – nein.

Das Entscheidende ist der Prozess, der einer Transformation zugrunde liegt: eine agile Mentalität, die Veränderungen als einen „ständigen Begleiter“ versteht, als die permanente Führungsaufgabe der Leitungsebene. Proaktiv und offen Ideen und Beobachtungen austauschen, mögen sie im Augenblick noch etwas wirr, verworren und unausgegoren erscheinen. Die Leitungsebene trägt die Verantwortung für das Entstehen und die Nachhaltigkeit der notwendigen Diskussionskultur.



„Digital“ und „modular“ ist die neue Basis der Prozesse

  • Es sind produzierende Unternehmen, die erkannt haben, dass zentrale Produktionsanlagen mitunter nicht mehr flexibel genug sind. Sie entwickeln modulare Produktionseinheiten, die in Container passen und dorthin transportiert werden können, wo ein Bedarf besteht (Food-Bereich, BioPharma).

  • Diese modularen Produktionseinheiten („Micro-Factory“) sind standardisiert und hoch automatisiert, so dass sie auch in entlegenen Orten und im fernen Ausland kurzfristig eingesetzt werden können. Sie sind per Daten-Management mit der Zentrale verbunden, und können vom Haupt-Standort ausgesteuert werden.

  • Unternehmen setzen sich strategisch mit der Anwendung von Algorithmen („KI“) in der Kundenbindung und in der „digitalen Produktionsumgebung“ auseinander, weil sie erkannt haben dass sie hiermit agil und nachhaltig, proaktiv und ohne Verzug auf die hereinbrechenden Veränderungen reagieren können.


Er vermittelt zwischen der planenden und der operativen Ebene: der PIM

Die externe Besetzung des PIMs für die Umsetzung der Business Transformation gibt der Transformation eine höhere Wahrscheinlichkeit, das Ziel in der angestrebten Zeit und vorgaben-konform erfolgreich zu erreichen.

Der PIM bringt Fach-Expertise und Erfahrung in der methodischen Kommunikation mit in die Diskussion der Strategie sowie in die Vorbereitung ihrer Umsetzung.

Der PIM überbrückt die Sach- und Beziehungsebene zwischen Projekt und Prozess, zwischen der planenden und der operativen Ebene. Der PIM gibt der Transformation den „richtigen Schub“, indem er während der Umsetzung die richtigen und wichtigen „Hebel und Stellglieder“ der Schnittstellen einbindet.


Vielen Dank an den Initiator @Harald.Schönfeld und an meine Diskussionspartner @sandra.happel, @markus.weber, @nina.abel, @natalie.reinfrank


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