Meine Projekte

 

Müsli-Branche (2010-2012)

Ein Einsatz als COO in den französischen Tochterwerken einer deutschen Gruppe.

Das Werk wurde aus einer Insolvenz erworben, und dem Junior-Inhaber zur Restrukturierung übergeben. Die Restrukturierung im operativen Bereich hat er mir zur Verantwortung übergeben, und dies habe ich (im 1. Werk) bis Mitte 2011 erfolgreich geleistet. Die Resultate hinsichtlich Effizienz, als auch hinsichtlich Qualität und Hygiene waren hervorragend. In 2011 wurden wir von Kelloggs als Lohnproduzent, und von TESCO bereits im Antrittsaudit ohne Mängel zertifiziert.

Für das 2. Werk benötigte ich 6 Monate, und für das 3. Werk weitere 9 Monate.

Kernelemente für den Erfolg waren „Hands-on-Mentalität“ sowie Einbindung der Mannschaften in die Umsetzung des Change-Managements bei Vorgabe und Verfolgung der Ziele anhand von Kennzahlen.

Parallel habe ich technologisch mehrere Verbesserungen eingebracht, die zum Teil signifikanten Produktivitätsanstieg als auch Erhöhung der Anlagen-Zuverlässigkeit brachten.

 

Die auftretenden Widrigkeiten und schwierigen Situationen rührten im Wesentlichen von älteren Anlagen her, die lange nicht gewartet und gepflegt wurden.

Am Anfang meiner Tätigkeit hatten wir im Betrieb 23 Bereitschaftseinsätze pro Woche, nach 1,5 Jahren nur noch 3-5 pro Woche.

Müsli-Branche (2015-2016)

Das Start-up von 2008 ist „erwachsen“ geworden und braucht neue Prozesse in Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und Lagerverwaltung. Zusätzlich ist die Erhöhung der Anlagenkapazität auf das Doppelte erforderlich.

Damit geht einher, die bestehenden Arbeitsprozesse zu automatisieren

Der Platz im Gebäude ist zu klein geworden, eine Erweiterung und ein Umbau werden erwogen.

Somit sind meine Aufgaben sehr vielfältig und verlangen sowohl Kreativität als auch eine tiefgehende Analyse der Schwachstellen, um eine Struktur in die Veränderungsprozesse zu bringen.

Während meiner Tätigkeit als COO gehe ich die Aufgaben umfassend an und erreiche, dass (trotz der laufenden Anpassung der Prozesse) alle Produkte wie geplant hergestellt werden können.

Die Planungen zum Umbau können aufgrund der gestiegenen Effizienz in der Produktion zunächst verschoben werden. Dies schafft Zeit, mehrere alternative Optionen (auch einen Neubau) zu vergleichen. 

Biotechnologie / Life Science (2014 – 2016)

Aufbau eines Start-Ups zur Kultivierung, Aufarbeitung von Mikroalgen und der Herstellung von Lebensmitteln daraus.

Meine Aufgabe war die Erstellung des verfahrenstechnischen und biotechnologischen Konzeptes für die geschlossenen Photobioreaktoren und den weiteren Anlagen.

Ferner habe ich Rezepte entwickelt zur Herstellung von Lebensmitteln unter der Verwendung der Mikroalgen als Zutat.

Gleichzeitig habe ich Präsentationen und Workshops zum besonderen Nutzen der Mikroalgen als Teil der menschlichen Ernährung abgehalten, sowie an internationalen Konferenzen zur technologischen Entwicklung dieser Verfahrenstechnik teilgenommen.

 

 

Pharma-Industrie (2017/18)

Im Bereich der Herstellung von Excipients war ich Interim-Produktionsleiter und Process Interface Manager (für den Neubau eines Betriebsteils).

In diesem Betrieb habe ich meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Führen und Training der Schichten eingebracht, um sie auf den neuen Prozess im neuen Betriebsteil vorzubereiten. Gleichzeitig wurde durch mich ein neues (5-)Schichtmodell eingeführt.

Der besondere Erfolg meiner Arbeit lag im Führen der Mannschaften und dem Organisieren des Neubauprojekts hinsichtlich der Durchsetzung der betrieblichen Interessen bei Aufstellung der Anlagen und Anordnung aller Bedienelemente unter Beachtung aller in der pharmazeutischen Industrie gültigen Regeln des GxP.

Hierfür war eine enge Abstimmung mit der Werksleitung zum einen und der Projektleitung zum anderen erforderlich.

 

Es ist mir gelungen, die Mannschaften für das Projekt zu motivieren, auch wenn manche Schwierigkeiten in den Neuerungen im Prozessleitsystem und Anlagen(bedien-)technik zu bewältigen waren. Über das Einsetzen eines Simulationssystems konnten die Bedenken ausgeräumt werden, als auch junge und alte Mitarbeiter auf einen vergleichbaren Kenntnisstand gebracht werden.

 

Nahrungsergänzungsmittel / Nutraceuticals (2019/20)

Die Firma stellt Nahrungsergänzungsmittel (Tabletten, Kapseln, Flüssigkeiten) verschiedenster Rezepte und Darreichungsformen/Verpackungen her.

Im Projekt des Neubaus eines Betriebsteils habe ich als „Projektingenieur“ die Beschaffung der neuen Anlagen unterstützt.

Meine Tätigkeit betraf die Erstellung aller Unterlagen vom Pflichtenheft, den Spezifikationen, der Betreuung der Fertigungsphase bis zum FAT vor Auslieferung der Anlagen an den Betrieb.

Die Dokumente für den FAT aller Anlagen wurden von mir erstellt

Die Besonderheit an diesem Projekt war die Einbindung aller pharmazie-nahen Kriterien wie EHEDG, Bedienung, Wartung/Instandhaltung und Reinigung.

Es wurde ein neues Anlagenkonzept entwickelt, welches im Detail in den Dokumentationen beschrieben werden musste, um in einem Entscheidungsprozess die nötige Akzeptanz aller Gremien zu erreichen.

In diesem Entscheidungsprozess waren die Effektivität und Verfügbarkeit der Anlagen bei gleichzeitig hoher Produktqualität ausschlaggebend.

 

Die besondere Anforderung seitens dieses Projekts bestand in der Erstellung und Durchführung einer Ausschreibung mit bekannten und neuen Anlagenherstellern, und dem anschließenden Vergleich der verschiedenen fixierten Kriterien bis zur Vorlage an die Geschäftsführung.

 

 

Milchverarbeitung (2020)

In diesem Werk werden Milchprodukte als auch vegane Alternativ-Milchprodukte hergestellt. Das Werk hat 350 Mitarbeiter und produziert vollkontinuierlich, die Menge beträgt ca. 80.000 to/Jahr.

In meiner Tätigkeit als Interim-Leiter Qualitätsmanagement war es meine Aufgabe, für die Einhaltung aller Qualitätskriterien bei den Produkten zu sorgen, als auch die Zertifizierungs- und Kundenaudit mit jeweils bestmöglichem Ergebnis abzuschließen.

 

Aufgrund einer bereits lange andauernden Phase hoher Fluktuation in der Führung und in der Produktionsmannschaft waren nur wenige Standards aktiv, es wurde sehr viel „auf Zuruf“ gehandelt. Es war daher eine große Herausforderung die Kenntnisse in den Produktionsbereichen zu aktualisieren, abzustimmen, und mit den Standards der französischen Muttergesellschaft zu harmonisieren.

Diese Aufgabe war sehr stark auf interne Kommunikation bezogen, verbunden mit methodischem Vorgehen (Ursachenanalyse, Handhabung von Maßnahmenplänen). Die Schnittstelle zu Technik (Wartung/Instandhaltung), Labor und Logistik wurde von mir neu definiert und „mit Leben gefüllt“.

Reinigungsprozesse habe ich analysiert und technische Reparaturen an den Anlagen seitens der Hygiene und der Freigabekriterien begleitet.

Den Einkauf und die Produktentwicklung waren ebenfalls in meine Schnittstellen-Arbeit einbezogen.

In dieser Zeit wurden etliche methodische Standards erfolgreich von der französischen Mutter auf dieses Tochterwerk transferiert.

 

In der Zeit meiner Verantwortung haben wir alle Audits mit bestmöglichem Ergebnis abgeschlossen, die Anzahl der Reklamationen reduziert, und die „qualitätssicherungs-Kultur“ im Betrieb fest verankert.

Ich habe feste Wartungs-Stillstände in die Planung mit eingefügt, an denen auch begleitende Hygienemaßnahmen durchgeführt wurden.

Durch meine Arbeit wurden einige Verbesserungen sowohl an Anlagen als auch an Prozessen (Methoden) angestoßen und umgesetzt.

Referenzen

 

 

Chocolaterie XXX,             P. J.

(Herstellung von Schokoladen-Produkten, Süßwaren- und Müsli-Riegeln)

 

„Herr Weber hat es in unübertroffener Weise geschafft,  in den Mannschaften unterschiedlicher Kultur und Herkunft  Konflikten vorzubeugen und auch bereits vorhandene Konflikte geschickt im Interesse des Unternehmens zu lösen.

Dies galt für unterschiedliche Interessen gegenüber den betrieblichen Kommissionen als auch für teilweise persönlich motivierte Differenzen in den Auffassungen einzelner Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen.

Bei den an ihn gestellten produktionstechnischen Herausforderungen hat er immer eine Lösung gefunden, und dabei mit beachtlichem Erfolg alternative, kostenoptimierte Beschaffungswege umgesetzt.“

 

 

Fa. YYY,         R. S.
(M&A-Agentur)

 

„Herr Weber hat  in unserer Zusammenarbeit  in eindrücklicher Weise  eine sehr umfassende Kompetenz bei der Analyse und der Bewertung von Zusammenhängen in „Operations“ und Betriebsorganisation bewiesen.

Hierbei führt  er die Beteiligten in beeindruckender Vorgehensweise zusammen, entwickelt Ziele und motiviert sie zu Höchstleistungen.

Seine Fähigkeit, in einem schwierigen Umfeld vereinbarte Ziele umzusetzen und dabei Kosten und Termine einzuhalten, ist sehr beachtlich und verdient besondere Anerkennung.“

 

 

ZZZ HOLDING,         N. H.

 

„Herr Weber hat in unnachahmlicher „Hands-on“-Manier unsere Produktionsprozesse optimiert und die Anlagenkapazität um 30% erhöht.

Seine Fähigkeit, offen und authentisch zu kommunizieren, hat die Basis geschaffen, die Mannschaften vor Ort zusammen zu führen und zu beachtenswerten Arbeitsleistungen zu motivieren.

Ferner hat er das Hygienemanagement in den Produktionsstandorten nachhaltig verändert und zu außerordentlich hohen Standards geführt.“

 

 

Rau Interim Provider,       T. S.

 

„... er ist sicher in der Anwendung von Kennzahlen und kennt die Stellschrauben, die zu nachhaltigen Verbesserungen führen.
... ein erfahrener Interim-Manager mit klarem Blick für die Notwendigkeiten im Auftrag und einer empathischen Fähigkeit zur Kommunikation.
... er sorgt in seinen Teams dafür, dass jeder die Richtung kennt, sie versteht und akzeptiert, und sich auf den Weg macht.“

 

ABC GmbH (Stahl- und Stallbau),    R. N.

 

„Herr Weber hat bei uns ein Supply Chain Management System eingeführt. Dieses Projekt wurde ergänzt durch die Auswahl und Implementierung eines ERP-Systems. Beide Projekte wurden in bester Abstimmung mit uns erörtert, geplant und umgesetzt. Herr Weber hat durch seine pragmatische Art die verabredeten Ziele in sehr kurzer Zeit präzise erreicht.“